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25.01.2010
- → Politisches Buch
Neu erschienen
antifa
Das »Magazin der VVN-BdA für antifaschistische Politik und Kultur« enthält u. a. ein Interview mit Kurt Guttmann, einem Nebenkläger im Demjanjuk-Prozeß. Axel Holz berichet über eine Studie, die auf Befragungen in fünf ostdeutschen Städten zur Verankerung von Rechtsextremismus basiert. Allein in Mecklenburg-Vorpommern erhält die NPD im Landtag sechs Millionen Euro und etabliert sich in den Kommunen. Kurt Pätzold weist darauf hin, daß nicht nur Neonazis die Bombardierung Dresdens 1945 nutzen, um den von ihnen als »Massenmörder« betitelten Alliierten eine Rechnung aufzumachen. Im Abriß »Bombardierung von Dresden« des Deutschen Historischen Museums steht es auch nicht anders.antifa, Jan./Feb. 2010, 32 Seiten, 2 Euro. Bezug: antifa, Franz-Mehring-Platz 1, 10243 Berlin, Tel.: 030/29784175, Fax: 030/29784179, E-Mail: antifa@vvn-vda.de
GeschichtsKorrespondenz
Das Mitteilungsheft des Marxistischen Arbeitskreises zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung bei der Partei Die Linke enthält die Vorträge der Konferenz »1989. Ereignisse, Hintergründe, Folgen«, die am 31. Oktober 2009 in Berlin stattfand. Es sprachen: Heinz Niemann (Zur Krise der DDR und der SED), Siegfried Prokop (Zur Entwicklung der DDR vom 18. März bis 2. Oktober 1990), Kurt Laser (Gedanken zu den Ursachen der Krise 1989/90) und Helmut Müller (Zum Fackelzug der FDJ am 6. Oktober 1989 und zu einer »Einschätzung der politischen Lage unter der Jugend« vom 9. Oktober 1989).Anzeige
GeschichtsKorrespondenz, Nummer 1/16. Jg., 36 Seiten, kostenlos. Bezug per E-Mail: marxistischer.arbeitskreis@die-linke.de
Mitteilungen
Die Zeitschrift der Kommunistischen Plattform der Partei Die Linke (KPF) dokumentiert ausführlich Auszüge aus der Podiumsdiskussion der KPF-Bundeskonferenz zum Stand der Programmdebatte vom 22. November 2009 mit Uwe Hiksch und Ellen Brombacher.Mitteilungen, Heft 1/2010, 36 Seiten, Spendenempfehlung 1 Euro. Bezug: KPF, Kleine Alexanderstr. 28, 10178 Berlin, Fax: 030/2411046, E-Mail: kpf@die-linke.de
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Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
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