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Kanzlerin gegen Google

Angela Merkel will die Urheberrechte von Buchautoren im Internet besser schützen. »Für die Bundesregierung ist klar: Das Urheberrecht muß auch im Internet seinen Platz finden. Deshalb lehnen wir es ab, daß ohne jeden urheberrechtlichen Schutz die Bücher einfach eingescannt werden, wie dies von Google gemacht wird«, sagte Merkel in einem am Samstag auf ihrer Internetseite veröffentlichten Video-Podcast. Google hat seit 2004 rund sieben Millionen Bücher eingescannt und im Internet öffentlich zugänglich gemacht – ohne die Autoren um Erlaubnis zu fragen, und mit dieser Praxis einen Sturm im Wasserglas diverser Autorenlobbies verursacht.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.10.2009, Seite 13, Feuilleton

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