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Bepreister Holbein

Der Schriftsteller Ulrich Holbein wird am 23. September in Hamburg mit dem mit 15 000 Euro dotierten Ben Witter Preis ausgezeichnet. Der bei Frankfurt am Main lebende Autor wurde bekannt durch seine Prosabände »Samthase und Odradek« und »Der belauschte Lärm«, zuletzt erregte er Aufsehen mit dem »Narratorium – 255 Lebensbilder«. Der ebenso als tendenziell kauzig wie sprachmächtig geltende Holbein wurde 1953 in Erfurt geboren und zog vier Jahre später mit seiner Familie in den Westen. Er studierte zunächst Malerei, jobbte und ist seit 1977 als freier Schriftsteller tätig. Zu den bisherigen Preisträgern des Ben-Witter-Preises gehören Gabriele Goettle, Fanny Müller, Georg Stefan Troller, Wiglaf Droste, Elfriede Gerstl, Detlef Kuhlbrodt und Thomas Kapielski. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 14.09.2009, Seite 12, Feuilleton

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