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Gewinn: Shell leidet auf hohem Niveau

Amsterdam. Auch die profitverwöhnten Ölmultis bekommen die Krise zu spüren. Europas größter Ölkonzern, die niederländische Royal Dutch Shell, hat im zweiten Quartal deutlich weniger Gewinn gemacht. Trotz eines Rückgangs um 67 Prozent kassierte Shell dennoch umgerechnet 3,82 Milliarden US-Dollar für die Monate April bis Juni. Wie das Unternehmen am Donnerstag in Amsterdam mitteilte, sackte der Umsatz von 131,4 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf 63,9 Milliarden Dollar ab. Shell-Chef Peter Voser begründete den Rückgang mit der »schwachen Energienachfrage« weltweit. Mit einer baldigen Erholung sei nicht zu rechnen. Nach einem spekulationsgetriebenen Spitzenpreis von 147 Dollar pro Barrel im Jahr 2008 war das Faß (Barrel, 159 Liter) Öl zu Beginn dieses Jahres auf unter 40 US-Dollar gefallen. Inzwischen kostet es rund 63 Dollar.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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