Zum Inhalt der Seite

BASF blickt in unsichere Zukunft

Ludwigshafen. Der weltgrößte Chemiekonzern BASF blickt nach einem zweistelligen Umsatz- und Ergebniseinbruch mit wenig Optimismus in die Zukunft. Der Abschwung scheine zwar gestoppt, ein nachhaltiger Aufschwung sei aber nicht in Sicht, erklärte Finanzvorstand Kurt Bock am Donnerstag bei der Vorstellung der Halbjahresbilanz in Ludwigshafen. Für das Gesamtjahr sei daher mit einem starken Rückgang von Umsatz und Gewinn zu rechnen.

Wie der Konzern mitteilte, ist der Umsatz im ersten Halbjahr um 23,3 Prozent auf 24,7 Milliarden Euro eingebrochen. Der Gewinn (EBIT) halbierte sich auf 2,1 Milliarden Euro. Das Nettoergebnis sackte sogar um 70,9 Prozent auf 718 Millionen Euro ab. Zwar habe sich die Lage im zweiten Quartal gegenüber den ersten drei Monaten des Jahres etwas verbessert, sagte Bock. Für das zweite Halbjahr sei kein nachhaltiger Trend einer Nachfragebelebung zu erkennen. (AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 31.07.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!