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Google beugt sich Datenschützern

Hamburg. Der Internetmoloch Google hat sich bei seinem Straßenfotodienst »Street View« dem Druck deutscher Datenschützer gebeugt. Das Unternehmen werde auf Verlangen Gesichter, Autos und Häuser von Abgebildeten in den sogenannten Rohdaten löschen, sagte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar am Mittwoch. Google Street View bietet 360-Grad-Bilder von Straßenzügen größerer Städte, für Deutschland ist der Dienst in Vorbereitung. Datenschützer kritisieren, daß die Fotos nicht nur die Gebäude, sondern auch die Menschen und Autos zeigen, die sich zum Zeitpunkt der Aufnahmen auf den Straßen befanden.
(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2009, Seite 9, Kapital & Arbeit

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