Zum Inhalt der Seite

Griechenland: Sprengstoffanschläge auf Polizeiwachen

Athen. In Griechenland sind am Dienstag zwei Anschläge auf Polizeiwachen verübt worden. Die Sprengsätze explodierten am Morgen in einem Vorort von Athen und nahe Thessaloniki im Norden des Landes, wie die Polizei mitteilte. In Telefonaten mit griechischen Medien bekannte sich eine anarchistische Gruppierung zu den Anschlägen, bei denen niemand verletzt wurde. Nach Polizeiangaben explodierte zunächst in Stravloupolis nahe Thessaloniki eine Bombe. Wenige Stunden später ging vor einem Kommissariat in Pendeli im Nordosten der griechischen Hauptstadt ein weiterer Sprengsatz hoch.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 20.05.2009, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!