-
18.05.2009
- → Feuilleton
Brotlos in Brandenburg
Die bildenden Künstler in Brandenburg befinden sich nach
Angaben von Kulturministerin Johanna Wanka (CDU) in finanziellen
Nöten. Fast ein Fünftel sei arbeitslos gemeldet, teilte
die Ministerin auf eine parlamentarische Anfrage mit. Viele andere
erzielten lediglich Einkünfte, »die sich um die
Geringfügigkeitsgrenze bewegen«. Nach Angaben der
Ministerin leben derzeit etwas mehr als 900 bildende Künstler
in Brandenburg. Davon sind rund 250 im Verband bildender
Künstler organisiert. 2004 gab es knapp 800 bildende
Künstler in der Mark. Mehr als 900 dürften es laut Wanka
nicht werden, da viele bereits das Rentenalter erreicht
hätten. Der Verkauf ihrer Werke brachte den Künstlern im
vergangenen Jahr im Schnitt 7200 Euro ein, gab die Ministerin an.
Im Jahr 2004 lag die Summe bei 6900 Euro. (ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton