-
20.04.2009
- → Inland
Auch Drogeriekette mit Datenaffäre
Frankfurt/Main. Nach Datenaffären bei Mercedes und Lidl steht
nun auch die Drogeriekette Müller wegen des Sammelns von
Krankheitsangaben in der Kritik. Laut der Gewerkschaft ver.di
müssen die Mitarbeiter nach Fehlzeiten zusammen mit dem
Vorgesetzten einen Fragebogen ausfüllen, in dem auch die
Ursache der Krankheit anzugeben ist. »Das geht den
Arbeitgeber nichts an«, sagte Rainer Dacke vom ver.di-Bezirk
Ostwürttemberg-Ulm der Nachrichtenagentur AP. Das Formular
bewegt sich nach Einschätzung des Gewerkschafters »am
Rande der Illegalität«.
(AP/jW)
(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland