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Auch Drogeriekette mit Datenaffäre

Frankfurt/Main. Nach Datenaffären bei Mercedes und Lidl steht nun auch die Drogeriekette Müller wegen des Sammelns von Krankheitsangaben in der Kritik. Laut der Gewerkschaft ver.di müssen die Mitarbeiter nach Fehlzeiten zusammen mit dem Vorgesetzten einen Fragebogen ausfüllen, in dem auch die Ursache der Krankheit anzugeben ist. »Das geht den Arbeitgeber nichts an«, sagte Rainer Dacke vom ver.di-Bezirk Ostwürttemberg-Ulm der Nachrichtenagentur AP. Das Formular bewegt sich nach Einschätzung des Gewerkschafters »am Rande der Illegalität«.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 20.04.2009, Seite 2, Inland

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