-
26.02.2009
- → Inland
Brandbrief aus Berliner Kitas
Berlin. Nach den Schulleitern aus Berlin-Mitte haben auch
Kita-Leiterinnen aus allen zwölf Bezirken Brandbriefe an
Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) geschickt. Wie die
RBB-Welle RadioBerlin 88,8 am Mittwoch berichtete, beklagen die
mehr als 300 Unterzeichnerinnen vor allem zu wenig Personal, aber
auch eine katastrophale bauliche Substanz vieler Kitas. Die
Leiterinnen der Einrichtungen fordern Zöllner dem Bericht
zufolge auf, zusätzliches Personal für die Bildung und
Erziehung der Kinder zur Verfügung zu stellen.
Unterzeichnerinnen aus Mitte kritisierten, daß der ohnehin
nicht angemessene Personalschlüssel seit Jahren immer weiter
gekürzt werde. Der Kita-Referent des Paritätischen
Wohlfahrtsverbandes, Markus Luttmer, wertet die Briefe als
Hilfeschrei. Die Erzieherinnen seien ausgebrannt. Das Land
müsse dringend zusätzliche Stellen finanzieren. (ddp/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland
