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Sachsensumpf seit 2006 bekannt

Dresden. Der Untersuchungsausschuß des sächsischen Landtages hat sich am Mittwoch erneut mit den unter dem Stichwort »Sachsensumpf« gegen Politiker und Justizbedienstete bekanntgewordenen Vorwürfen befaßt. Die Vernehmungen dauerten bei Redaktionsschluß noch an. Bereits am Dienstag hatte die frühere Referatsleiterin im sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz (LfV), Simone Henneck, vor dem Ausschuß ausgesagt. Dabei stellte sich heraus, daß die Innenpolitiker der Regierungskoalition, Volker Bandmann, Marko Schiemann (beide CDU) und Stefan Brangs (SPD), bereits Anfang 2006 über brisante Erkenntnisse des Referats »Organisierte Kriminalität« des LfV unterrichtet worden waren. Carmen Lay, Obfrau der Linksfraktion bezeichnete den Vorgang als »ungeheuerlich« und kündigte an, besagte Politiker vor dem Untersuchungsausschuß als Zeugen zu vernehmen. (jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.02.2009, Seite 5, Inland

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