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CSU fordert ­Direktwahl in der EU

München. CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt hat eine Direktwahl der Europaabgeordneten gefordert. Wie bei der Bundestagswahl sollten die Wähler künftig ihren Abgeordneten im Wahlkreis wählen, sagte Dobrindt dem Münchner Merkur (Dienstagausgabe). Das heutige Wahlrecht mit bundesweit einheitlichen Parteilisten mit Kandidaten von Bayern bis Ostfriesland sei absurd. Um die Distanz zur Politik zu verringern, müßten die Wähler »wissen, wer für sie zuständig ist und wem sie ihre Stimme geben«, sagte der CSU-Generalsekretär. Auch in anderen Fragen werde sich die CSU mit ihrem EU-Wahlprogramm von der Schwesterpartei CDU abgrenzen. »Mehr direkte Demokratie und ein klares Nein zurVollmitgliedschaft der Türkei zum Beispiel sind Forderungen, diewir als CSU in einem eigenen Wahlprogramm klarer und deutlicher formulieren können», so Dobrindt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 24.02.2009, Seite 5, Inland

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