-
24.02.2009
- → Inland
Horrorprognose für die Wirtschaft
Berlin. Vor einem massiven Einbruch des Bruttoinlandsprodukts (BIP)
von mehr als fünf Prozent hat am Montag der Chefvolkswirt der
Deutschen Bank, Norbert Walter, gewarnt. Selbst fünf Prozent
seien nur zu halten, wenn es ab dem Sommer wieder einen Aufschwung
gebe. «Aber es ist nicht auszuschließen, daß
dieser Aufschwung ausbleibt», zitierte die Bild-Zeitung vom
Montag den Ökonomen. Walter warf Unternehmen und Politikern in
dem Blatt vor, die derzeitige Lage schönzureden: »Alle
bisherigen Konjunkturprognosen werden bis Ostern überholt
sein.« Vizeregierungssprecher Thomas Steg sah am Montag
keinen Anlaß, die am 22. Januar veröffentlichte Prognose
der Bundesregierung über einen BIP-Rückgang von 2,25
Prozent zu revidieren. Die Bundesregierung werde Ende April auf der
Grundlage »gehärteter Zahlen«
überprüfen, ob die Annahme aus dem Januar weiterhin
richtig sei.(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Inland