Zum Inhalt der Seite

Politische Lieder

Heute startet das zehnte Festival der Musik und Politik, gewissermaßen in der Tradition des großen Festivals des politischen Liedes, »damals in der DDR« (Udo Lindenberg). Bis Sonntag stellen sich 24 Künstler und Bands aus acht Ländern der Frage, ob es eine Renaissance des politischen Liedes gibt? Darunter bekannte Liedermacher wie Billy Bragg (Samstag im Babylon) und Hans-Eckardt Wenzel (Freitag in der Wabe) sowie Milch & Blut, die sich als »Straßenkampfallwetterband« begreifen (Freitag ebenfalls in der Wabe). Außerdem werden Filme zum Lebenswerk von Pete Seeger und Frühwerk von Feeling B gezeigt und Podiumsgespräche über politische Künstleridentitäten geführt. Am Samstag wird im Café Zapata ein »hiphop spezial«-Abend mit linken Berliner Hiphopsern wie Conexión Musical und Tapete veranstaltet. Konstantin Wecker kommt nicht, aber läßt höflich grüßen: »Es ist Zeit, daß wir für unsere Vorstellungen einer besseren Welt aktiver, lauter und selbstbewußter werden (und singen)!« (jW)

www.musikundpolitik.de

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.02.2009, Seite 12, Feuilleton

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!