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Lohnerhöhung erst zu Weihnachten?

Frankfurt/Main. Angesichts der schwachen Auftragslage in der Metall- und Elektroindustrie streiten Unternehmen und Gewerkschaften über eine Verschiebung der für 1. Mai vereinbarten Lohnerhöhung. Laut Tarifvertrag können Unternehmen und Betriebsräte vereinbaren, den zweiten Erhöhungsschritt bis zu sieben Monate zu verschieben. Der Bild-Zeitung (Dienstagausgabe) zufolge planen dies je nach Region bis zu 50 Prozent der Firmen. Protest kam von der IG Metall. »Eine Verschiebung der Tariferhöhung gibt es auch in Zukunft nur im Einzelfall und nur, wenn damit Arbeitsplätze gesichert werden können«, erklärte der Erste Vorsitzende der IG Metall, Berthold Huber. Laut Tarifvertrag vom November 2008 kann die vereinbarte Lohnsteigerung von 2,1 Prozent um bis zu sieben Monate verschoben werden, wenn sich Unternehmen und Betriebsrat darauf verständigen. Eine Zustimmung der Gewerkschaft ist nicht erforderlich.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.02.2009, Seite 1, Inland

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