-
23.01.2009
- → Feuilleton
Heym erinnern
Der Stadtrat von Chemnitz hat mit großer Mehrheit die Gründung einer Stefan-Heym-Gesellschaft beschlossen, die sich der Pflege und Verbreitung des Nachlasses von Stefan Heym (1913–2001) widmen wird. Die Idee dazu hatte Heyms Witwe Inge. Dem Vorstand der Gesellschaft sollen auch Vertreter der Universitätsbibliothek Cambridge angehören, die den Nachlaß des Schriftstellers aufbewahrt. Heym ist seit 2001 Ehrenbürger seiner Geburtsstadt Chemnitz. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt erstmals den Stefan-Heym-Preis verliehen (an den israelischen Schriftsteller Amos Oz).
(ddp/jW)
(ddp/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Feuilleton