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ETA kündigt ­Anschläge an

Madrid. Die baskische Untergrundorganisation ETA hat sich zur Tötung eines 71jährigen Geschäftsmanns im Dezember bekannt. Ignacio Uria Mendizabal sei erschossen worden, weil er sich geweigert habe, Geld an die ETA zu zahlen, hieß es in einer auf der Website der Zeitung Gara am Mittwoch veröffentlichten Erklärung. Außerdem sei er mit dem Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken für Züge im spanischen Baskenland befaßt gewesen. Zugleich kündigte die Untergrundorganisation Anschläge auf das Streckenprojekt an. Dem Kampf der ETA für ein unabhängiges Baskenland fielen seit 1968 mehr als 825 Menschen zum Opfer.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2009, Seite 6, Ausland

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