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Kabul: Jeden Monat 50 Minenopfer

Kabul. Afghanistan ist weltweit weiterhin das von explodierenden Landminen am stärksten betroffene Land. Wie die UNO am Montag mitteilte, werden dort im Durchschnitt jeden Monat bis zu 50 Menschen durch Minen getötet oder verstümmelt. Vor drei Jahren habe die entsprechende Zahl allerdings noch bei 150 gelegen, sagte der Generaldirektor des UN-Minenaktionszentrums für Afghanistan, Haidar Resa. 2008 wurden nach seinen Angaben im Land am Hindukusch über 82000 Minen geräumt. Angesichts der »schwierigen Sicherheitslage« und fehlender Mittel wird es laut Resa kompliziert, das Ziel einer vollständigen Beseitigung bis zum Jahr 2013 zu erreichen.
(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2009, Seite 6, Ausland

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