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Erdgastransit kann wieder anlaufen

Kiew/Moskau. Der Erdgastransit durch die Ukraine nach Europa kann wieder anlaufen. Am Sonntag brachen Beobachter aus der EU, Rußland und einheimische Experten zu Pumpstationen in der Ukraine auf, wo sie die Transitleitungen kontrollieren sollen. Die Voraussetzungen dafür erreichte der tschechische Ministerpräsident und EU-Ratsvorsitzende Mirek Topolanek in stundenlangen Verhandlungen mit den streitenden Parteien. Der russische Ministerpräsident Wladimir Putin (Foto) sagte am Sonntag zu, daß die Erdgaslieferungen in die EU wiederaufgenommen würden, sobald die Beobachter an ihrem Platz seien. Wie in Kiew mitgeteilt wurde, brauche Rußland etwa 30 Stunden für die Wiederaufnahme der Lieferungen. In der Ukraine seien dann noch einmal 36 Stunden erforderlich, bis das Erdgas an die Westgrenze transportiert sei. Im Streit um den künftigen Preis für Erdgaslieferungen an die Ukraine gab es am Wochenende keine Einigung. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2009, Seite 1, Ausland

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