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Kosovo-Hilfe soll gekürzt werden

Berlin. Angesichts der tagelangen Inhaftierung von drei deutschen BND-Agenten im Kosovo erwägt die Bundesregierung eine Kürzung ihrer Hilfen für den Zwergstaat. Noch sei nichts entschieden, es gebe aber »Überlegungen«, die Hilfen zu kürzen oder einzufrieren, erfuhr AFP am Sonntag aus gut informierten Kreisen. Die Welt am Sonntag berichtete, es werde unter anderem über Einschnitte im Militärbereich diskutiert. Deutschland ist das zweitgrößte Geberland nach den USA. Berlin hatte für die Jahre 2009 und 2010 insgesamt 100 Millionen Euro versprochen. (AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.12.2008, Seite 4, Inland

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