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Spannungen zwischen Berlin und Pristina

Berlin/Pristina. Die Bundesregierung hat die unverzügliche Freilassung der drei BND-Mitarbeiter verlangt, die im Kosovo wegen des Verdachts auf Beteiligung an einem Sprengstoffanschlag inhaftiert wurden. Vizeregierungssprecher Thomas Steg dementierte am Freitag in Berlin »Gerüchte«, daß Deutschland als Folge des Falles die finanziellen Hilfen für den Kosovo kürzen könnte.

Der stellvertretende Fraktionschef der Linken, Wolfgang Neskovic, kritisierte derweil die Informationspolitik der Bundesregierung. Auch wenn »ein Motiv für die inhaftierten BND-Agenten, sich an einem Anschlag beteiligt zu haben, nicht ersichtlich« sei, bestehe »für eine abschließende Bewertung keine ausreichende Tatsachengrundlage«, erklärte der Abgeordnete.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 29.11.2008, Seite 2, Inland

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