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Lidl und KiK sorgen für Ausbeutung pur

Berlin/Neckarsulm. Die Supermarktkette Lidl und und der Bekleidungsdiscounter KiK lassen in Bangladesch unter extrem schlechten Bedingungen Textilien produzieren. Die Löhne bei Zulieferfirmen lägen oft unter dem Existenzminimum, und gewerkschaftliche Organisationen würden verhindert, sagte Gisela Burckhardt vom Netzwerk »Kampagne für saubere Kleidung«, die für bessere Arbeitsbedingungen in der Textilbranche eintritt, am Dienstag in Berlin. Die Chefin von Bangladeschs Textilarbeitergewerkschaft NGFW, Shahida Sarker, forderte »vernünftige Preise« in Deutschland, damit die Arbeiter in ihrer Heimat vernünftig bezahlt werden könnten.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 26.11.2008, Seite 5, Inland

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