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Drei Länder planen Zentralabitur

Erfurt. Die Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt planen ein gemeinsames Zentralabitur. Dieses könnte bereits ab dem Schuljahr 2011/2012 in den Kernfächern eingeführt werden, sagte der Kultusminister von Sachsen-Anhalt, Jan-Hendrik Olbertz (CDU), auf einem Mitteldeutschen Bildungskongress am Donnerstag in Erfurt. Es gehe um verbindliche Voraussetzungen für die Zulassung zur Hochschule durch Pflichtfächer. Die Abiturienten würden dann nach einem exakt gleichen Aufgaben-Pool arbeiten.Föderalismus heiße ja nicht, »daß jeder seine Eingeborenentänze aufführt«, betonte der Minister. Vielmehr sollte man nach Synergie-Effekten suchen, sich abstimmen und moderne Ideen von Föderalismus entwickeln. Es gehe um Transparenz und Vergleichbarkeit. Die drei Länder hätten beim aktuellen PISA-Test hervorragend abgeschnitten und könnten durch ihre Bildungspolitik deutschlandweit Furore machen, sagte Olbertz.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 21.11.2008, Seite 5, Inland

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