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Eishalleneinsturz: Statiker verurteilt

Traunstein. Im Prozeß um den Eishalleneinsturz von Bad Reichenhall mit 15 Toten hat das Landgericht Traunstein am Dienstag den Statiker des Gebäudes zu eineinalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt. Das Gericht sah es als erwiesen an, daß sich der Bauingenieur der fahrlässigen Tötung in fünfzehn Fällen in Tateinheit mit fahrlässiger Körperverletzung in sechs Fällen schuldig gemacht hat. Ein mitangeklagter Gutachter, der den Zustand des Gebäudes drei Jahre vor dem Einsturz als unbedenklich eingestuft hatte, wurde dagegen von den Vorwürfen freigesprochen. Auch ein am Bau beteiligter Architekt bekam einen Freispruch.

Bei dem Unglück Anfang 2006 waren 15 Menschen ums Leben gekommen, darunter zwölf Kinder und Jugendliche. Die Halle stürzte unter der Last einer schweren Schneedecke kurz vor Ende des öffentlichen Eislaufens ein.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.11.2008, Seite 5, Inland

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