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Commerzbank mit Gewinneinbußen

Frankfurt/Main. Die Finanzkrise läßt auch die Commerzbank noch nicht los. Das zweitgrößte deutsche Kreditinstitut meldete am Mittwoch in Frankfurt/Main einen Rückgang beim Nettogewinn im ersten Halbjahr um 20,3 Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Euro, verschönt jedoch durch eine einmalige Steuergutschrift von 386 Millionen Euro. Ohne diese wäre der Gewinn im Vorjahresvergleich sogar um fast 49 Prozent gesunken.

Das vierte Quartal in Folge mußte das Institut faule Hypothekenpapiere in dreistelliger Millionenhöhe abschreiben, wenn auch mit rückläufiger Tendenz. Im zweiten Quartal waren es 170 Millionen Euro, im ersten noch 244 Millionen Euro.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 07.08.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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