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Hälfte von Hertie kann überleben

Berlin. Der Insolvenzverwalter der Warenhauskette Hertie, Biner Bähr, ist optimistisch, den Großteil des Unternehmens sanieren zu können. Er könne vermutlich »mehr als die Hälfte der Häuser« retten, sagte Bähr der Welt am Sonntag. Hertie hatte am Donnerstag beim Essener Amtsgericht Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen betreibt 73 Filialen mit mehr als 4100 Mitarbeitern. Der Betrieb läuft zunächst weiter. Mit einem Team will Bähr jetzt die Kette durchleuchten und nach Fehlern und Verbesserungsmöglichkeiten suchen. »Das wird bei einem Unternehmen dieser Größe mindestens drei Monate dauern«, sagte der Sanierungsexperte der Zeitung.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.08.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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