-
04.08.2008
- → Kapital & Arbeit
ATU will 600 Stellen abbauen
Frankfurt/Main. Die krisengeplagte Werkstattkette Auto-Teile-Unger (ATU) will mehrere hundert Stellen abbauen. Voraussichtlich würden weniger als 600 Stellen wegfallen, sagte ATU-Chef Michael Kern der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung. »Wir überprüfen derzeit alle 640 Filialen einzeln«, sagte Kern. Berichte, nach denen bis zu 1000 Stellen in Gefahr seien, bezeichnete Kern als falsch. ATU sei in den vergangenen beiden Jahren wegen des schlechten Geschäfts mit Winterreifen in Bedrängnis geraten, schreibt die Zeitung. Zudem habe das Unternehmen demnach unter den Schulden gelitten, die Finanzinvestoren ihm aufgebürdet hätten.(AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit