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BMW kommt von ­Erfolgsspur ab

München. Nach einem Gewinneinbruch im zweiten Quartal hat der Münchner Automobilkonzern BMWseine Prognose für das laufende Jahr nach vorläufigen Berechnungen um 1,5 Milliarden Euro gesenkt. Der Autobauer teilte am Freitag in München mit, er erwarte nur noch mit einer Umsatzrendite vor Steuern von vier Prozent. Bisher hatte BMW ein Vorsteuerergebnis von mindestens 3,8 Milliarden Euro vorausgesagt. Experten kalkulierten aus der neuen Vorgabe ein Ziel von nunmehr 2,3 Milliarden Euro. An der Börse brach der Kurs der BMW-Aktie daraufhin zeitweise um über zehn Prozent ein.

BMW habe aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen erhebliche Zusatzbelastungen verkraften müssen, erklärte das Unternehmen. Das Umfeld habe sich durch die steigenden Öl- und Rohstoffpreise, die Schwäche des US-Dollars, die schwächere Konjunktur und die Auswirkungen der internationalen Finanzkrise eingetrübt.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.08.2008, Seite 9, Kapital & Arbeit

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