Zum Inhalt der Seite

Kirche und ver.di retten Sparkasse

Essen. Die katholische Kirche und die Gewerkschaft ver.di wollen das neue Sparkassengesetz von Nordrhein-Westfalen notfalls mit einem Volksbegehren stoppen. Wie die in Essen erscheinende Westdeutsche Allgemeine Zeitung (Montagausgabe) berichtet, warnen beide Organisationen vor einem drohenden Verlust von Arbeitsplätzen. Zudem sei nicht mehr gewährleistet, daß die Sparkassengewinne zum Teil für gemeinnützige Vereinsarbeit verwendet würden. »Soziale Verantwortung darf nicht ökonomischen Interessen geopfert werden«, sagte der Essener Weihbischof Franz Grave der WAZ. Für ein Volksbegehren sind rund eine Million Unterschriften nötig. Dies sei »kein Problem«, erklärte Hans-Ulrich Mühlhan, Vorsitzender der Fachgruppe Sparkassen beim ver.di-Landesbezirk, dem Bericht zufolge. »Das sind nur zehn Prozent aller Sparkassenkunden in NRW.«
(jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 10.06.2008, Seite 4, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!