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Leipzig »erste«

Im Leipziger Museum der bildenden Künste öffnet am Samstag eine umfangreiche Gunter-Sachs-Retrospektive. Der Ex-Ehemann von Brigitte Bardot und Industriellenerbe gilt als einer der letzten Playboys des Jet Set der sechziger und siebziger Jahre, der ab und an auch gerne fotografierte. Unter dem wenig originellen Titel »Die Kunst ist weiblich...« werden rund 240 Fotografien und sechs Filme von Sachs präsentiert. Hinzu kommen rund 50 Werke aus seiner privaten Kunstsammlung. Artig ließ er verlautbaren: »Ich habe mich sehr über die Einladung des Museums der bildenden Künste gefreut. Außerdem halte ich Leipzig für eine der ersten Städte der modernen Kunst«. Und weil es hier hauptsächlich um Imagefragen geht, wird die originalgetreue Rekonstruktion des Turmzimmers aus dem St. Moritzer »Palace-Hotel« präsentiert. Dort hatten Künstler wie Andy Warhol, Roy Lichtenstein oder Allen Jones 1969 ein bewohnbares Ambiente im Stil der Pop-Art für Sachs und dessen Frau Mirja geschaffen. Das alles kann man sich bis zum 22. Juni anschauen.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 27.02.2008, Seite 13, Feuilleton

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