An der koreanischen Börse zeigen KI-Werte Schwächen. Die boomende KI-Wirtschaft baut auf einer Blase auf. Mit den US-Angriffen auf den Iran steigen die Ölpreise. Die Inflation setzt Staatsanleihen gefährlich unter Druck.
Es ist eine Rallye: Die Börsen eilen von Rekord zu Rekord, der große Crash der KI-Branche lässt weiter auf sich warten. Warum unser Kolumnist Lucas Zeise seine Warnungen dennoch nicht zurücknimmt.
Die Regierung hat ihre Herbstprognose vorgestellt und freut sich über das erste ernstzunehmende Wirtschaftswachstum seit Jahren. Langfristig sind Großaufträge für die Rüstung und heftige Kürzungen im Sozialbereich aber kein Mittel für die Konjunkturbelebung.
Die Renditen auf Staatsanleihen steigen trotz Zinserhöhungen weiter. Grund dafür ist der steigende Ölpreis. Die USA verschulden sich weiter. In Frankreich schlägt der linke Präsidentschaftskandidat Mélenchon kreative Buchführung vor.
Warsh hebt die Zinsen – und folgt damit nicht dem Präsidenten, sondern den Märkten. Die Fed signalisiert, dass Inflation künftig über die Lebensstandards der Bevölkerung gedrückt wird, während Wall Street die Kehrtwende zufrieden abnickt.
Der Wiederanstieg der Preise ist direktes Ergebnis der gestiegenen Preise auf dem Markt für Erdöl und Erdgas. Es kommt hinzu, dass die Zinsen an den Kapitalmärkten wegen der Geldentwertung ohnehin steigen. Die Leitzinserhöhung der EZB verschlimmert die Lage.
Trotz US-Handstreich und jüngstem Deal in Venezuela stockt die Ölversorgung, auch die Straße von Hormus ist nach wie vor blockiert. Dass es trotzdem zeitweise Preisrückgänge gab, hat vor allem mit der Selbstversorgung der großen Verbraucherländer USA und China zu tun.
Juhu, die Lage der BRD-Wirtschaft ist weniger schlecht als angenommen. Im zweiten Quartal des Jahres ist das Bruttoinlandsprodukt nicht um zunächst kalkulierte 0,2, sondern um hübsche 0,3 Prozent gewachsen.
Es gibt für die US-Staatsschulden keine wirkliche Alternative. Das bedeutet, dass die Kurse und Renditen der Staatsanleihen anderer Länder sich fast immer parallel zu denen der US-Bonds bewegen.
Mit der Auswechslung des Verkehrsministers straft Merz einen Mann ab, der seinen Wünschen offensichtlich nicht schnell genug nachkam. Die bestehen darin, das deutsche Straßenverkehrswesen für die Privatkapitalspekulation zu öffnen.
Wenn Vermögen schneller wächst als die Realwirtschaft, entsteht Reichtum, der nur auf dem Papier glänzt – und McKinsey warnt bereits vor der fälligen Abwertung dieser aufgeblähten Finanzblase.
US-Finanzminister Scott Bessent will die Geldzufuhr aus Fernost in Gang halten. Die japanische Landeswährung soll daher zum US-Dollar an Wert gewinnen. Die japanischen Monopole benötigen ohnehin keinen schwachen Yen mehr.