Wie kann es sein, dass ein Manager, der mit Schimpf und Schande vom Hof gejagt wurde, die Karriereleiter nach oben fällt? Der Gesundheitsmanager Johannes Hütte hat dieses Kunststück bereits zweimal vollbracht.
Aldi-Süd streicht Stellen in seiner Digitalsparte, wo erstmals Betriebsratswahlen anstehen. Ob von der künftigen Interessenvertretung Widerstand zu erwarten ist, hängt von unternehmerunabhängigen Kandidaten ab.
Von Anfang März bis Ende Mai 2026 werden in der BRD Betriebsräte gewählt. Ein rechter Erdrutsch blieb zwar bislang aus, ist aber längst nicht das einzige Problem. Es fehlen belastbare Daten und eine konsequente Justiz
Von Staat und Kapital hagelt es nichts als »Reformvorschläge«, die tiefe Einschnitte und existentielle Bedrohungen für alle Lohnabhängigen bedeuten. In diesem Szenario zündet die Lufthansa ein Union-Busting-Fanal.
Jahrzehntelang war Aldi-Süd betriebsrats- und gewerkschaftsfrei, während der Norden Betriebsräte zwar gehörig drangsalierte, aber duldete. Am 31. März soll der Anstoß für den größten Aldi-Süd Betriebsrat erfolgen.
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Sie heißen Ops Committee, Institutsrat, Belegschaftsausschuss, Vertrauensrat, Staff Board oder Vertrauensausschuss: Wie Union Buster mit Pseudointeressenvertretungen der Werktätigen die Betriebsverfassung aushöhlen
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Mit den Betriebsratswahlen rückt ein Machtkampf in den Betrieben in den Fokus. Rechte Gruppen nutzen Lücken, die Gewerkschaften und Linke selbst gelassen haben.
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Auch Kleinunternehmen führen sich längst auf, als würden sie im rechtsfreien Raum agieren. Ein verbindliches Wertesystem, das auch die Rechte der Schwächeren schützt, scheint Schnee von gestern.
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Der E-Auto-Bauer macht aus seiner Gewerkschaftsfeindlichkeit keinen Hehl. Im Vorfeld der Betriebsratswahlen 2026 wird die Position in der bürgerlichen Presse ausgebreitet. Alles nur »Firmenphilosophie«?
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Die Erosion der Demokratie hat auch mit undemokratischen Arbeitsbeziehungen zu tun. Arbeitsrichter, denen es um Befriedung statt Unrecht geht, leisten dazu ihren Beitrag. Davon scheint es immer mehr zu geben.
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Die FAZ stellt in einem irren Text einen überraschenden Zusammenhang her zwischen der geplanten Entgrenzung der Arbeitszeit, dem Tariftreuegesetz und dem Aufrüstungskonjunkturprogramm.
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Sind Fleischspieße ein vollwertiges Mittagessen? Wenn Beschäftigte zusätzliche Kosten für Essen geltend machen, ist das dann Spesenbetrug? So argumentiert zumindest IKEA, um ein Betriebsratsmitglied rauszuwerfen.