Pascal Dusapins Stichwort lautet »Operatorium«: eine Mischform aus Oratorium und Oper. Dante wird dabei zur zentralen Figur im eigenen Werk. Es ist seine »Reise«, um die es geht.
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Ein neuer Band von Peter Köhler versammelt kurze, prägnante Texte, selten mehr als drei oder vier Seiten lang. In der Titelgeschichte gibt es eine von Industrie und Handwerk gesponserte Professorin, die das »Niksen« als Heilmittel gegen Arbeitsstress und Burnout anpreist.
Für die Neue Musik gibt es durchaus ein Publikum, wie wieder einmal das Musikfest Berlin zeigte. Die stilistische Spannweite war groß. Zu den Glanzlichtern zählte ein Konzert mit Werken von Brett Dean sowie Aufführungen der Werke randständiger sowjetischer Komponisten.
Aribert Reimanns tiefschwarzer »Lear« ist angesichts des durchaus möglichen Endes der Gattung Mensch aktuell. Die Komische Oper Berlin präsentiert nun mit einer Regiearbeit von Barrie Kosky bereits ihre dritte Inszenierung des Werks.
Der Schwerpunkt, mit dem das Musikfest Berlin Hans Werner Henze zu seinem 100. Geburtstag würdigte, war mit nur vier Werken überschaubar, doch facettenreich. Eine Zwischenbilanz.
Vor 25 Jahren geschahen die Anschläge des 11. September. Terrorismus als Methode des politischen Kampfs kennt viele Formen. Wer sie nach Ziel, Nutzen, Nachteil oder Adresse prüft, kann einen systematischen Begriff entwickeln.
Peter Hacks’ Umarbeitung des Aristophanes-Stücks »Der Geldgott« ist nicht nur eine bittere Komödie über den anbrechenden Finanzmarktkapitalismus, sondern auch über das Glück. Die Besitzverhältnisse ersticken es. Eine Inszenierung von Jens Mehrle tourt nun durch Sachsen-Anhalt.
Das Musikfest Berlin, das an diesem Freitag beginnt, präsentiert zu Hans Werner Henzes 100. Geburtstag vier seiner Werke. Drei davon hat er als »audio-visuell« verstanden und damit das Theatralische daran hervorgehoben.
Gedenken an den Zweiten Weltkrieg, eine Wirtschaft im Umbruch und eine offene politische Zukunft, da niemand weiß, was in dem osteuropäischen Land nach der Herrschaft Lukaschenkos kommt. Neun Tage in Belarus
Die Filmregisseure Moritz Enders und Gunther Merz glauben der offiziellen Erklärung der Nord-Stream-Sprengung nicht ohne weiteres. In einem Dokumentarfilm kommen sie zu dem Ergebnis, dass die Darstellung des Investigativjournalisten Seymour Hersh wohl den Tatsachen entspricht.
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Am 9. Juli 1926 begannen die Guomindang und die KP Chinas den Nordfeldzug. Er verbesserte die Ausgangsbedingungen für die Kommunisten. Das Zusammengehen mit den bürgerlichen Nationalisten musste aber an unterschiedlichen Zielen scheitern
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Gerade große Nähe zu den Ereignissen macht den Wert von Konrad Wolfs Kriegstagebuch und Briefen aus. Er erlebte den Krieg aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Als deutschstämmiger, außerordentlich junger Sowjetsoldat.