Ganze 40.000 Arbeiter beteiligen sich an einem Warnstreik beim Chipriesen. Sie wollen eine Beteiligung an den Rekordprofiten. Viele denken auch über Abwandern zur Konkurrenz nach.
Die Regierung in Pjöngjang hatte es am Ende sehr eilig mit den zuvor lange aufgeschobenen Parlamentswahlen. Die Blockparteien haben im neuen Volkskongress kaum mehr Sitze.
Die USA ziehen wegen des Iran-Kriegs Abfangraketen für das Flugabwehrsystem THAAD aus dem südkoreanischen Seongju ab. Militärisch ist das für das Land eher zweitrangig, politisch eine Chance zur Annäherung an China.
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Der Expräsident ist am Freitag zu fünf Jahren Haft verurteilt worden, weil er sich seiner Verhaftung widersetzte. Die Entscheidung der Richter im Hauptprozess zu seinem Umsturzversuch im Dezember 2024 steht noch aus.
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Südkoreas Präsident Lee besucht China, und Lee setzt auf Pragmatismus statt Ideologie. Die Staaten haben Handelsverträge über 44 Millionen US-Dollar geschlossen.
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Präsident Lee stellt eine Reform des Nationalen Sicherheitsgesetzes in Aussicht. Der Zugang zu Medien der Demokratischen Volksrepublik Korea im Norden soll verbessert werden.
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In Seoul wird ein von US-Präsident Trump zugesagter U-Boot-Deal sowohl von der Regierungspartei als auch von der abgewählten Rechten gefeiert. Denn er könnte Südkorea einer eigenen Nuklearbewaffnung näherbringen.
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Im Dezember 2024 rief Präsident Yoon das Kriegsrecht aus, um interne Kritiker seines Kriegskurses gegen den Norden loszuwerden. Sein Nachfolger im Amt scheint an einer politischen Aufarbeitung nicht interessiert.
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An der Grenze zwischen Nord- und Südkorea werden Tausende Flaschen Schnaps aus dem Norden aufgehalten. Der Vorfall scheint eher witzig, doch illustriert er die Lücke, die Jahre der Isolationspolitik gerissen haben.