-
05.12.2007
- → Ausland
Sarkozy: Schelte nach Glückwunsch
Paris. Der französische Präsident Nicolas Sarkozy ist wegen seines Wahlglückwunschs für seinen russischen Kollegen Wladimir Putin in die Kritik geraten. Die Internationale Menschenrechtsliga (FIDH) bezeichnete es am Dienstag in Paris als »unverständlich und skandalös«, daß Sarkozy Putin Glückwünsche ausgesprochen habe, nachdem die Unstimmigkeiten bei der Parlamentswahl in Rußland vom Westen verurteilt worden seien. Sarkozy hatte Putin laut dem Elysee-Palast nach dem Sieg angerufen und gratuliert. Der Kreml sprach von einem »herzlichen« Glückwunsch.
(AFP/jW)
(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Ausland
