Zum Inhalt der Seite

Citigroup-Chef zurückgetreten

New York. Infolge hoher Verluste im Zusammenhang mit der Krise auf dem US-Immobilienkreditmarkt hat der Chef der US-Bank Citigroup, Charles Prince, am Sonntag wie erwartet seinen Rücktritt angekündigt. Komissarischer Nachfolger werde Sir Win Bischoff, bislang Chef der Citi Europe, wie die weltgrößte Bank am Sonntag in New York mitteilte. Citigroup hat seit Oktober mehr als ein Fünftel ihres Marktwertes verloren, nachdem der Bankkonzern einen Gewinnrückgang von 57 Prozent für das dritte Quartal ausweisen mußte.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 06.11.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!