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Militarisierung der BRD

Bundesregierung pocht auf Börsengang von KNDS

Foto: Wolf von Dewitz/dpa
Ein Panzer des Modells »Capint« am Stand von KNDS auf der Rüstungsmesse »Eurosatory« (Paris, 15.6.2026)

Berlin. Die Bundesregierung besteht auf den geplanten Börsengang des deutsch-französischen Panzerbauers KNDS. Dass der Börsengang vorerst ausgesetzt sei und »die derzeitigen Anteilshaber die Stabilisierung der Marktbedingungen abwarten wollen«, habe man zur Kenntnis genommen, sagte Regierungssprecher Stefan Kornelius am Freitag in Berlin. »Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen weiterhin diesen Börsengang in Betracht zieht«, wollte sich Kornelius nicht zu Spekulationen über die Motive von Anlegern äußern. Zuvor hatte FT berichtet, dass die jetzigen KNDS-Eigentümer Probleme hätten, Investoren von der geplanten Bewertung von mehr als 12 Milliarden Euro zu überzeugen. Die BRD will 40 Prozent Anteil an KNDS übernehmen, um bei dem strategisch wichtigen Hersteller der Panzer »Leopard 2« und »Boxer« auf Augenhöhe mit Frankreich zu agieren, dass seine Beteiligung laut Vereinbarung von 50 auf 40 Prozent reduzieren soll. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen am 04.07.2026, Kapital & Arbeit

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