Zum Inhalt der Seite

EU-Defizit im Rußland-Handel

Luxemburg. Rußland ist nach den USA und China der wichtigste Handelspartner der EU und spielt als Energieversorger eine herausragende Rolle. Das belegt eine Datensammlung, die die Statistikämter der EU und der Russischen Föderation –Eurostat und Rosstat – zum Gipfel im portugiesischen Mafra vorgelegt haben. Die 27 EU-Staaten führten demnach im vergangenen Jahr Waren für 72,3 Milliarden Euro nach Rußland aus und für 141,0 Milliarden Euro von dort ein ein. Die Handelsbilanz schloß damit zu Lasten der EU mit einem Minus von 68,7 Milliarden Euro.

(AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen

Heute liegt der jungen Welt das achtseitige Extra »Spanischer Krieg, 90. Jahrestag« kostenlos bei. Die Ausgabe erhalten Sie im gut sortierten Pressehandel für 2,50 Euro.