Zum Inhalt der Seite

EU-Defizit im Rußland-Handel

Luxemburg. Rußland ist nach den USA und China der wichtigste Handelspartner der EU und spielt als Energieversorger eine herausragende Rolle. Das belegt eine Datensammlung, die die Statistikämter der EU und der Russischen Föderation –Eurostat und Rosstat – zum Gipfel im portugiesischen Mafra vorgelegt haben. Die 27 EU-Staaten führten demnach im vergangenen Jahr Waren für 72,3 Milliarden Euro nach Rußland aus und für 141,0 Milliarden Euro von dort ein ein. Die Handelsbilanz schloß damit zu Lasten der EU mit einem Minus von 68,7 Milliarden Euro.

(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.10.2007, Seite 9, Kapital & Arbeit

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!