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Fußball-Randspalte

Was Bayern ärgert

München. Kahn bleibt krank. Der Kapitän des FC Bayern fällt bis Ende Oktober aus. Der 38jährige muß sich einer Operation am rechten Ellbogen unterziehen, bei der freie Gelenkteile entfernt werden sollen. Kahn werde vier bis fünf Wochen ausfallen, sagte Hitzfeld. Kahn wird schon seit mehreren Monaten von der Blessur geplagt. Als er sich am Samstag vor der Partie bei Bayer Leverkusen (1:0) warmmachte, wurden die Schmerzen erstmals so groß, daß er auf einen Einsatz verzichten mußte. Unterdessen wurde der bei Bayern oft als verkannter Stürmer auf die Bank oder in die Regionalligamannschaft verbannte Lukas Podolski von Bundestrainer Joachim Löw in Schutz genommen. Miroslav Klose und Luca Toni als Stürmerkonkurrenz vor sich zu haben, heiße nicht, daß mit Podolski etwas nicht stimme, sagte Löw dem kicker. 30 Spiele auf Topniveau und gezieltes Training halte er für sinnvoller als 60 Einsätze auf Durchschnittsniveau. (sid/jW)

Was Trainer wissen

Dortmund/Köln. Erfolglos und nun auch sprachlos: Mit einem selbst auferlegten »Maulkorb« gegenüber den Medien wollen die Spieler von Borussia Dortmund statt vielen Worten endlich Taten folgen lassen. Drei Niederlagen, null Punkte und neun Gegentore lautet die Bilanz der vergangenen englischen Woche. Nicht der mögliche Sprung auf Platz eins, sondern eine rasante Talfahrt mit dem Absturz auf Rang 15 waren die Folge. Auf der vereins­eigenen Internetseite fragt sich Trainer Thomas Doll, »ob hier der richtige Trainer arbeitet«. Antwort von Doll: »Ich weiß, daß ich der richtige Trainer bin für Borussia Dortmund.« Doll befindet sich in guter Wissensgeseschaft: »Die Spieler wissen, was zu tun ist. Ich weiß es auf alle Fälle.« Eine Liga tiefer redet sich Kölns Trainer Christoph Daum den 9. Tabellenplatz der Zweiten Bundesliga schön: »Der FC ist für mich mehr als nur ein gewonnenes oder verlorenes Spiel.« (sid/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 02.10.2007, Seite 16, Sport

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