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Protest gegen Geschichtsfälschung

Tokio. Mehr als 120000 Menschen haben am Samstag auf der südjapanischen Insel Okinawa gegen von der Regierung angeordnete Änderungen in den Schulbüchern für den Geschichtsunterricht protestiert. Dabei geht es um Stellen zu Befehlen der japanischen Armee am Ende des Zweiten Weltkriegs, wonach die Bewohner von Okinawa eher Selbstmord begehen als sich den US-Truppen ergeben sollten. Dazu wurden auch Handgranaten an die Menschen ausgegeben, mit denen sie sich und ihre Familien töten sollten. Die von der Regierung verlangte Änderung zielt darauf ab, die Berichte über Brutalitäten der japanischen Streitkräfte im Zweiten Weltkrieg abzumildern.

(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 01.10.2007, Seite 6, Ausland

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