Zum Inhalt der Seite

China: Todesstrafe für Kupferdiebe?

Peking. Die Volksrepublik China will den Diebstahl von Kupferdraht nach Medienberichten künftig im Extremfall mit der Todesstrafe ahnden. Diese Warnung komme zu einem Zeitpunkt, an dem der Kupfer-Klau im Land überhand nehme, hieß es am Mittwoch in der China Daily. In den vergangenen Wochen wurden dem Bericht zufolge allein in Schanghai mehr als 30 Menschen wegen Kupfer-Klau zu Haftstrafen von bis zu sieben Jahren verurteilt. (AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2007, Seite 6, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!