-
20.09.2007
- → Kapital & Arbeit
EU: Fangstopp für Blauflossenthun
Brüssel. Die EU-Kommission hat einen Fangstopp für Blauflossenthunfisch verhängt. Die bedrohte Art darf bis zum Jahresende weder im Atlantik noch im Mittelmeer gefischt werden, wie EU-Fischereikommissar Joe Borg am Mittwoch in Brüssel erklärte. Die Fangquote von 16799,5 Tonnen sei bereits jetzt ausgeschöpft. Betroffen von dem Fangstopp sind demnach Fischer in Spanien, Portugal, Griechenland, Malta und Zypern. Italien und Frankreich hatten ihren Fang bereits im Juli und August eingestellt. Borg warf den EU-Staaten die »Überfischung eines ohnehin schon vom Zusammenbruch bedrohten Bestands« vor. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit
