Zum Inhalt der Seite

Britische Kritik an US-Politik im Irak

London. In Großbritannien wächst die Kritik an der Politik der Vereinigten Staaten im Irak nach dem Einmarsch der US-geführten Truppen im März 2003. Der frühere britische Generalstabschef Mike Jackson bezeichnete die Irak-Politik der USA als »intellektuell bankrott«, wie die Zeitung The Daily Telegraph am Samstag berichtete. Generalmajor a.D. Tim Cross sagte dem Sunday Mirror, bereits bei der Vorbereitung der Invasion hätten viele das Gefühl gehabt, daß Washingtons Pläne für die Nachkriegszeit »fatale Schwächen« aufgewiesen hätten.

Die Sunday Times berichtete unter Berufung auf Regierungsvertreter in London, Großbritannien wolle die Kontrolle der letzten noch von der britischen Armee besetzten Provinz Basra spätestens im Oktober an die irakische Armee übergeben. Derzeit sind etwa 5500 britische Besatzungssoldaten im Irak. (AFP/jW)
→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 03.09.2007, Seite 1, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!