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BKA will eigene ­Geschichte aufarbeiten

Wiesbaden. Das Bundeskriminalamt (BKA) will sich in drei historischen Kolloquien kritisch mit der eigenen Nazivergangenheit befassen. BKA-Präsident Jörg Ziercke sagte am Mittwoch in Wiesbaden, die Veranstaltungsreihe komme »zwar spät, aber nicht zu spät«. Von den 47 Gründungsbeamten der neuen Polizei seien 33 ehemalige NS-Führungsbeamte gewesen. Ende der 50er Jahre seien fast alle leitenden Positionen im BKA von ehemaligen Nazis besetzt gewesen. Nun müsse erforscht werden, ob auch die Maßstäbe des menschenverachtenden Polizeistaates weitergalten, sagte der BKA-Chef.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 09.08.2007, Seite 2, Inland

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