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Krisenstab sucht entführten Deutschen

Berlin/Kabul. In Afghanistan ist ein deutscher Staatsbürger entführt worden. Der Mann werde bereits seit vergangenen Donnerstag vermißt, teilte Außenamtssprecher Martin Jäger am Mittwoch in Berlin mit. Am Samstag sei ein Krisenstab (Foto) gebildet worden.

Der Gouverneur der Provinz Nimros, Ghulam Dastageer Asad, der die Entführung bestätigte, gab hingegen den Montag als Beginn der Geiselnahme an. In Kabul liegen bisher keine Anzeichen dafür vor, daß die Taliban mit dem Fall zu tun haben könnten. Die afghanische Polizei und die deutschen Militärstellen konnten keine näheren Angaben machen. Aus deutschen Sicherheitskreisen hieß es laut AFP, der Deutsche habe bei einer US-Firma gearbeitet.

In Südafghanistan wurden bei einem Anschlag am Mittwoch sechs NATO-Soldaten und ein afghanischer Dolmetscher getötet. Das teilte die NATO in Kandahar mit.

(AFP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 05.07.2007, Seite 1, Inland

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