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Giftschlamm in 26 Kläranlagen

Stuttgart. Im Klärschlamm von 26 baden-württembergischen Kläranlagen sind erhöhte Werte der als krebserregend eingestuften Industriechemikalie PFT gefunden worden. Wie das baden-württembergische Umweltministerium am Dienstag in Stuttgart mitteilte, lagen die Werte bei über 100 Mikrogramm pro Kilogramm getrockneten Klärschlamms. Der Höchstwert betrage 5136 Mikrogramm. In acht Fällen sei der belastete Schlamm in der Landwirtschaft oder im Landschaftsbau verwendet worden. Die Behörden untersagten eine weitere Nutzung des Klärschlamms. Den Angaben zufolge handelt es sich um die ersten Ergebnisse eines Untersuchungsprogramms in Baden-Württemberg, das Anfang 2007 nach erhöhten PFT-Funden in nordrhein-westfälischen Gewässern gestartet wurde. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 04.07.2007, Seite 4, Inland

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