Zum Inhalt der Seite

Irak: Dutzende Tote bei Selbstmordanschlägen

Bagdad. Bei drei Selbstmordattentaten sind am Montag im Irak mindestens 45 Menschen getötet worden. Zwölf Menschen, unter ihnen mehrere Politiker und hochrangige Stammesvertreter, fielen einem Anschlag in einer Hotel-Lobby in Bagdad zum Opfer, wie Sicherheitsleute und Hotelangestellte berichteten. Der blutigste Anschlag ereignete sich laut Polizei in Baidschi, rund 200 Kilometer nördlich von Bagdad, wo ein Tankfahrzeug vor der Polizeizentrale detonierte. Dabei wurden 25 Menschen getötet und 50 weitere verletzt. In Hilla, 120 Kilometer südlich der Hauptstadt, starben acht Polizeirekruten, als vor einem Polizeigebäude ein Auto explodierte.(AFP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 26.06.2007, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!