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US-Sondergesandter in Nordkorea

Seoul. Der amerikanische Sondergesandte Christopher Hill ist am Donnerstag überraschend zu Gesprächen über das nordkoreanische Atomprogramm nach Pjöngjang gereist. Es ist der erste Besuch eines ranghohen US-Beamten in dem kommunistischen Land seit fünf Jahren. Hill wolle am Donnerstag und Freitag mit der nordkoreanischen Führung über die Sechs-Parteien-Verhandlungen sprechen, die im kommenden Monat fortgesetzt werden sollten, hieß es in Wa­shington. Die Verhandlungen waren ins Stocken geraten, weil sich die Freigabe von 20 Millionen Dollar der nordkoreanischen Regierung immer wieder verzögerte. Inzwischen wurde das Geld nach Nordkorea weitergeleitet.(AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.06.2007, Seite 6, Ausland

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