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Erbe Leibniz

Der Briefwechsel von Gottfried Wilhelm Leibniz wird in das »Memory of the World«-Programm der UNESCO aufgenommen. Wie der Direktor der Leibniz-Bibliothek Hannover, Georg Ruppelt, mitteilte, hat die UNESCO am Freitag über die Aufnahme ins Weltdokumentenerbe entschieden. Der Briefwechsel, der in der Bibliothek aufbewahrt wird, umfaßt Ruppelt zufolge 15000 Briefe. Leibniz (1646–1716) gilt der UNESCO als »letzter Universalgelehrter«. Er war Jurist, Naturwissenschaftler, Politiker, Philosoph, Historiker, Theologe und Diplomat. Dem 1992 ins Leben gerufenen Weltdokumentenerbe gehören aus Deutschland bislang unter anderem die Neunte Symphonie von Ludwig van Beethoven, die Gutenberg-Bibel und das »Grimmsche Handexemplar der Kinder- und Hausmärchen« der Gebrüder Grimm an. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 18.06.2007, Seite 12, Feuilleton

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