Zum Inhalt der Seite

Mäusevirus

In Bayern breitet sich das gefährliche Hantavirus aus. Seit Jahresbeginn registrierte das Landesamt für Gesundheit 53 Erkrankungen von Menschen. Im gesamten Vorjahr waren es insgesamt nur zwölf Fälle. Die Experten rechnen in den Sommermonaten mit weiteren Fällen der hauptsächlich von Mäusen übertragenen Infektionen. Besonders betroffen ist bislang vor allem die Region Unterfranken. Der in Bayern grassierende Virustyp verursacht vor allem hohes Fieber und akutes Nierenversagen, sagte der Virologe Axel Rethwilm von der Universität Würzburg. Als Behandlung bleibe oftmals nur die Dialyse. Allerdings seien die Chancen, die Infektion zu überstehen, »sehr hoch«. Gegen die Viren selbst könne zwar nicht viel getan werden, die Symptome lassen sich Rethwilm zufolge aber ziemlich gut behandeln, was allerdings einen mehrwöchigen Krankenhausaufenthalt voraussetzt.

(ddp/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 14.06.2007, Seite 15, Natur & Wissenschaft

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!